Das Adjektiv
L'adjectif

Wenn du in einem Buch einen Satz liest, in dem es kein Adjektiv gibt, hast du keine genaue Vorstellung von den Personen, von denen der Autor schreibt. Er könnte z.B. schreiben: «Le père regarde ses deux filles.» Du erfährst, dass der Papa zwei Töchter hat. Das ist alles. Du weißt nichts über ihr Alter und ihr Aussehen.

Wenn der Buchautor aber schreibt: «Le jeune papa heureux regarde ses jolies petites filles sympa», dann bekommst du eine viel klarere Vorstellung von den drei Personen: du weißt jetzt, dass der Papa jung und glücklich ist und zwei hübsche sympathische Töchter hat.

Das Adjektiv verhilft also zu einer genaueren Vorstellung eines Wortes. Ohne das Adjektiv bleibt die Vorstellung davon verschwommen: Ein Mann. Was für ein Mann? – Ein Geschenk. Was für ein Geschenk? Ein Ereignis. Was für ein Ereignis?

Das Adjektiv verhindert, dass man sich eine falsche Vorstellung macht. (Ein junger Mann? / ein alter Mann?, ein lächerliches Geschenk? / ein teures Geschenk?, ein freudiges Ereignis? / ein trauriges Ereignis?)

Es antwortet eigentlich immer auf die Fragen: Wie ist die Person? oder Wie ist der Gegenstand oder das Geschehen?
 

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